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Capo Vaticano - Sehenswürdigkeiten

 

„Der Küstenabschnitt, der im Capo Vaticano endet, ist voll von Geschichte und Schönheit. Man könnte ihn, mit ein wenig Bedauern und Heimweh, Costabella nennen“,

schrieb einst der Schriftsteller Giuseppe Berto (Costabella = „Schöne Küste“).

 

Capo Vaticano - Sehenswürdigkeiten

 

„Der Küstenabschnitt, der im Capo Vaticano endet, ist voll von Geschichte und Schönheit. Man könnte ihn, mit ein wenig Bedauern und Heimweh, Costabella nennen“,

schrieb einst der Schriftsteller Giuseppe Berto (Costabella = „Schöne Küste“).

Capo Vaticano: Sandstrände und Badebuchten mit Traumpanorama

Traumhaftes Kalabrien: Zwischen dem romantischen Städtchen Pizzo im Norden und dem auf einem Felsen thronenden Nicotera im Süden befindet sich der mittelalterlich-malerische Ort Tropea – majestätisch oberhalb des Meeres. Aber dazwischen liegt auch die wildromantische Felsküste am süditalienischen Capo Vaticano mit ihren reizvollen Badebuchten und den traumhaften Ausblicken auf die Küste und die Liparischen Inseln. Die weißen Sandstrände mit ihrem karibisch anmutenden Flair gelten nicht umsonst als die schönsten Kalabriens. 

Die alten Dörfer am und um das Capo Vaticano sind reich an Geschichte, Legende, Folklore und Tradition

Bekanntester Ort am Capo ist Tropea, berühmt für sein kristallklares Wasser und seine weißen Strände. Tropea, einst Adelssitz, glänzt noch heute durch seine zahlreichen alten Paläste und Kirchen, darunter die normannische Kathedrale. Die Stadt mit ihren engen Gassen, unzähligen Geschäften und ihrer einzigartigen Eleganz wurde direkt auf einer Klippe über dem malerischen Strand gebaut und gehört zu den Perlen Italiens.

Weiter im Norden liegt einen weitere Sehenswürdigkeit rund um das Capo Vaticano: der Küstenort Pizzo beeindruckt durch seine mittelalterlichen Gassen und sein monumentales Kastell, das einst von Ferdinand von Aragon im Jahr 1486 erbaut wurde. Hier wurde auch Gioacchino Murat, Kavalleriegeneral und einstiger König von Neapel, 1815 erschossen.

Griechen aus Locri gründeten Vibo Valentia - östlich von Tropea. Noch heute sind Ruinen der antiken Tempelanlagen, einst für den Kult der Proserpina erbaut, zu bewundern. Zudem alte Stadtmauern oder die Villa Sicea, in der Cicero zu Gast war. Über der Stadt liegt die schwäbisch-normannische Burg, die auf einer alten Akropolis errichtet wurde.

Neben vielen anderen Orten ist auch Nicotera erwähnenswert. Hier steht noch heute das Schloss der Ruffo, das im 17. Jahrhundert auf der Akropolis erbaut wurde. Das alte Zentrum stammt aus dem 18. Jahrhundert.


Die Legende der Donna Canfora

Ihren Ursprung hat die Legende um Donna Canfora, einer schönen und reichen Frau aus Ricadi, am malerischen Strand von Torre Ruffa – nur wenige Kilometer südlich von Tropea. Donna Canfora, so die Geschichte, wurde einst von den Sarazenen gefangen genommen. Bei der Verabschiedung von ihren Freunden warf sie sich vom Sarazenen-Schiff ins Meer und rief: „Die Frauen dieser Ortschaft sterben lieber, als dass sie ihre Ehre verlieren!“ Sie verschwand in den Wellen. Seit dieser Zeit ist das Meerwasser am Torre Ruffa so blau wie der Schleier, den Donna Canfora getragen hatte. Wenn die Wellen gegen die Felsen schlagen, hört man noch heute ihre Klage, mit der sie sich von ihrem Land verabschiedet...